Bald könnte es soweit sein …

3 Jahre, 2 Kurse und ein Feld: Warum mein Metalldetektor bald endlich piepen darf

Man sagt ja, Vorfreude sei die schönste Freude. Aber nach drei Jahren Vorbereitung kann ich sagen: Die Vorfreude ist mittlerweile riesig, aber die echte Freude (und die ersten Funde) darf jetzt auch gerne kommen!

Ich stehe kurz davor, endlich offiziell und legal mit dem Sondeln loslegen zu dürfen. Was für viele nach „einfach eine Sonde kaufen und loslaufen“ aussieht, war für mich ein Weg voller Lernen und ganz viel Geduld.

Der Weg zur NFG (Nachforschungsgenehmigung)

Mir war von Anfang an wichtig, dass ich nicht einfach „wild“ suche, sondern die Geschichte meiner Region unterstütze, statt sie durch unsachgemäßes Buddeln zu zerstören. Deshalb habe ich die letzten Jahre genutzt, um mich richtig fit zu machen:

  • Theorie-Marathon: Ein ganztägiger Theoriekurs hat mir das nötige Wissen über Denkmalschutzgesetze und Fundmeldung vermittelt.
  • Ab in den Dreck: Beim Praxiskurs ging es dann endlich an die Geräte – wie unterscheidet man wertvolle Signale von altem Eisenschrott und wie macht man korrekte Fundmeldungen.
  • Echte Archäologie: Mein persönliches Highlight war das dreitägige Praktikum auf einer echten Ausgrabungsstelle in Schortens. Zwischen Profis zu stehen und zu sehen, wie akribisch Funde dokumentiert werden, hat meinen Blick auf das Hobby komplett verändert.

Die Zielgerade

Aktuell warte ich eigentlich nur noch auf eine Sache: Die offizielle Zuweisung meines Gebiets. Sobald ich schwarz auf weiß habe, in welchem Bereich ich mich legal auf Spurensuche begeben darf, geht es los.

Drei Jahre Vorbereitung stecken in diesem Moment. Ich bin bereit, die Ausrüstung ist gepackt und die Geduld wurde lang genug auf die Probe gestellt.